Publiziert von: Oliver Stens
Bereitgestellt: 01.11.2026
Stimmungsvolles Totengedenken an Allerheiligen in der Pfarrkirche St. Marzellus
von Oliver Stens,
Am Nachmittag des Allerheiligentages, 1. November 2026, versammelten sich zahlreiche Leutein der Pfarrkirche St. Marzellus in Gersau zum traditionellen Totengedenken. Der sehr gut besuchte Gottesdienst stand unter dem Leitgedanken «Die Liebe bleibt – über den Tod hinaus» und bot Raum für Erinnerung, Dankbarkeit, Trauer und Hoffnung.
Im Mittelpunkt stand das Gedenken an jene 16 Menschen, die seit Allerheiligen 2025 aus unserer Pfarrei verstorben sind. Ihre Namen wurden einzeln verlesen und ihrem Andenken in besonderer Weise Raum gegeben. Hinter jedem Namen steht eine unverwechselbare Lebensgeschichte, stehen Menschen, die zu unseren Familien und zu Gersau gehört haben.
Was bleibt von einem Menschen, wenn er gestorben ist? Der Apostel Paulus erinnert uns daran, dass uns nichts von der Liebe Gottes trennen kann (Röm 8,35–39). Mit anderen Worten: Der Tod setzt zwar eine schmerzliche Grenze, kann aber die Liebe nicht auslöschen. Was Menschen einander an Zuwendung, Güte und Fürsorge geschenkt haben, wirkt über ihren Tod hinaus weiter. Die christliche Hoffnung reicht dabei noch weiter: Unsere Verstorbenen bleiben nicht nur in unserer Erinnerung, sondern sind in Gottes Liebe geborgen.
Einen besonders eindrücklichen Rahmen erhielt die Feier durch ihre wunderbare musikalische Gestaltung. Der Chor Cantando unter der Leitung von Gabriela Glaus überzeugte mit seinem ausdrucksstarken und einfühlsamen Gesang. Werke von Felix Mendelssohn Bartholdy sowie das «Ubi caritas» von Maurice Duruflé verliehen dem Gottesdienst eine besondere musikalische Tiefe. Gerade das «Ubi caritas» mit seinen Worten «Wo Güte und Liebe sind, da ist Gott» brachte den Grundgedanken der Gedenkfeier auf berührende Weise zum Ausdruck. An der Orgel begleitete Sofia Korsakova den Gottesdienst mit grossem musikalischem Gespür.
Eine Überraschung erwartete die Gottesdienstbesucherinnen und -besucher zum Schluss: Gabriela Glaus bereicherte die Feier spontan mit einer solistischen Darbietung von Johann Sebastian Bachs «Jesus bleibet meine Freude» aus der Kantate BWV 147. Dieser wunderschöne musikalische Abschluss fügte sich sehr schön in die Atmosphäre des Allerheiligennachmittags ein.
Im Anschluss an den Gottesdienst wurden die Gräber mit Gebeten und Weihwasser gesegnet. Die Feldmusik Gersau umrahmte die Gräbersegnung mit drei musikalischen Beiträgen und verlieh auch diesem Teil des Gedenkens einen feierlichen und würdigen Charakter.
Es war ein Nachmittag, der zeigte, wie wertvoll das gemeinsame Erinnern und die Verbundenheit über den Tod hinaus sind. Die grosse Teilnahme, die berührende Musik und das gemeinsame Gebet machten dieses Totengedenken zu einer stimmungsvollen Feier.
Ein herzliches Dankeschön gilt dem Chor Cantando mit seiner Leiterin Gabriela Glaus, der Organistin Sofia Korsakova, der Feldmusik Gersau, unserer Sakristanin Vreni Nigg sowie allen, die zum Gelingen dieser würdigen Feier beigetragen haben.
«Die Liebe bleibt – über den Tod hinaus.»
Im Mittelpunkt stand das Gedenken an jene 16 Menschen, die seit Allerheiligen 2025 aus unserer Pfarrei verstorben sind. Ihre Namen wurden einzeln verlesen und ihrem Andenken in besonderer Weise Raum gegeben. Hinter jedem Namen steht eine unverwechselbare Lebensgeschichte, stehen Menschen, die zu unseren Familien und zu Gersau gehört haben.
Was bleibt von einem Menschen, wenn er gestorben ist? Der Apostel Paulus erinnert uns daran, dass uns nichts von der Liebe Gottes trennen kann (Röm 8,35–39). Mit anderen Worten: Der Tod setzt zwar eine schmerzliche Grenze, kann aber die Liebe nicht auslöschen. Was Menschen einander an Zuwendung, Güte und Fürsorge geschenkt haben, wirkt über ihren Tod hinaus weiter. Die christliche Hoffnung reicht dabei noch weiter: Unsere Verstorbenen bleiben nicht nur in unserer Erinnerung, sondern sind in Gottes Liebe geborgen.
Einen besonders eindrücklichen Rahmen erhielt die Feier durch ihre wunderbare musikalische Gestaltung. Der Chor Cantando unter der Leitung von Gabriela Glaus überzeugte mit seinem ausdrucksstarken und einfühlsamen Gesang. Werke von Felix Mendelssohn Bartholdy sowie das «Ubi caritas» von Maurice Duruflé verliehen dem Gottesdienst eine besondere musikalische Tiefe. Gerade das «Ubi caritas» mit seinen Worten «Wo Güte und Liebe sind, da ist Gott» brachte den Grundgedanken der Gedenkfeier auf berührende Weise zum Ausdruck. An der Orgel begleitete Sofia Korsakova den Gottesdienst mit grossem musikalischem Gespür.
Eine Überraschung erwartete die Gottesdienstbesucherinnen und -besucher zum Schluss: Gabriela Glaus bereicherte die Feier spontan mit einer solistischen Darbietung von Johann Sebastian Bachs «Jesus bleibet meine Freude» aus der Kantate BWV 147. Dieser wunderschöne musikalische Abschluss fügte sich sehr schön in die Atmosphäre des Allerheiligennachmittags ein.
Im Anschluss an den Gottesdienst wurden die Gräber mit Gebeten und Weihwasser gesegnet. Die Feldmusik Gersau umrahmte die Gräbersegnung mit drei musikalischen Beiträgen und verlieh auch diesem Teil des Gedenkens einen feierlichen und würdigen Charakter.
Es war ein Nachmittag, der zeigte, wie wertvoll das gemeinsame Erinnern und die Verbundenheit über den Tod hinaus sind. Die grosse Teilnahme, die berührende Musik und das gemeinsame Gebet machten dieses Totengedenken zu einer stimmungsvollen Feier.
Ein herzliches Dankeschön gilt dem Chor Cantando mit seiner Leiterin Gabriela Glaus, der Organistin Sofia Korsakova, der Feldmusik Gersau, unserer Sakristanin Vreni Nigg sowie allen, die zum Gelingen dieser würdigen Feier beigetragen haben.
«Die Liebe bleibt – über den Tod hinaus.»
