Publiziert von: Oliver Stens
Bereitgestellt: 10.10.2026
Unser Kirchenpatron, der heilige Marzellus, begleitet die Menschen in Gersau schon seit vielen Generationen. Sein Bild begegnet uns in unserer Pfarrkirche, und sein Name ist eng mit der Geschichte von Gersau verbunden. Ihm zu Ehren habe ich ein kleines Gedicht geschrieben, das zugleich als Lied gesungen werden kann. Es greift einige Gedanken auf, die auch heute nichts von ihrer Bedeutung verloren haben: den Glauben an Gott, die Hoffnung in schwierigen Zeiten und die Sehnsucht nach Frieden und Versöhnung. Gerade in einer Zeit, in der vieles unsicher geworden ist, können uns solche Gedanken Mut machen. Der Text lässt sich zur Melodie des bekannten Kirchenliedes «Von Gott will ich nicht lassen» singen. Vielleicht findet das Lied ja bei der einen oder dem anderen Anklang.
von Oliver Stens,
Zu dir, Marzellus, rufen wir,
du unser Schutzpatron,
dein Glaubenszeugnis zeigt uns hier
den Weg zu Gottes Sohn.
Du hilfst in Leid und Not,
dein Beistand trägt in dieser Zeit,
dein Leben weist uns hin auf Gott
in froher Einigkeit.
Wo Hoffnung fast verloren schien,
blieb Gottes Wort bestehn.
Wenn Menschen vor Versöhnung fliehn,
muss Frieden neu erstehn.
Marzellus, der uns eint,
steh uns in Streit und Zwietracht bei,
bis Liebe neu die Wunden heilt
und Frieden in uns sei.
Wenn unser Mut zu schwinden droht,
und wir nur Trübsal sehn,
Marzellus bleibt in Angst und Not
an unsrer Seite stehn.
Er führt uns hin zum Licht:
Wenn uns der Weg auch Schweres bringt,
schenkt Gott uns neue Zuversicht
und Hoffnung neu erklingt.
Text: Oliver Stens
du unser Schutzpatron,
dein Glaubenszeugnis zeigt uns hier
den Weg zu Gottes Sohn.
Du hilfst in Leid und Not,
dein Beistand trägt in dieser Zeit,
dein Leben weist uns hin auf Gott
in froher Einigkeit.
Wo Hoffnung fast verloren schien,
blieb Gottes Wort bestehn.
Wenn Menschen vor Versöhnung fliehn,
muss Frieden neu erstehn.
Marzellus, der uns eint,
steh uns in Streit und Zwietracht bei,
bis Liebe neu die Wunden heilt
und Frieden in uns sei.
Wenn unser Mut zu schwinden droht,
und wir nur Trübsal sehn,
Marzellus bleibt in Angst und Not
an unsrer Seite stehn.
Er führt uns hin zum Licht:
Wenn uns der Weg auch Schweres bringt,
schenkt Gott uns neue Zuversicht
und Hoffnung neu erklingt.
Text: Oliver Stens
