Wozu bist DU berufen?

Berufungen
Zwischen 19. und 26. April ist die Woche der Berufungen. Sie erinnert an die Vielfalt von
Berufungen, Entscheidungen und Aufgaben, die sich auch uns im Leben stellen.
Urs Heini,
In manche Ämter wird man berufen, etwa als Professor:in an eine Universität. Manchmal geht es
auch um eine spezielle Lebensentscheidung: Berufung zum Priester, zur Ordensfrau oder zur
Ehe. Im Wort Berufung stecken im Deutschen die Worte „Ruf“ und „Beruf“ drinnen. Ich werde
von jemand anderem zu etwas gerufen und ich kann mich dafür oder dagegen entscheiden. Ich
lerne und ergreife einen Beruf, der am ehesten meinen Begabungen und Fähigkeiten entspricht
und leiste somit auch einen Dienst an der Gemeinschaft. In der Kirche wird auch von Berufung
gesprochen, gerade wenn es um Berufe in der Kirche oder auch um Freiwilligenarbeit geht. Die
Aufgaben sind vielfältig und kreativ und manche sind in der Öffentlichkeit gar nicht so bekannt.
Viele Menschen, die sich ehren- oder hauptamtlich in der Kirche engagieren, machen das aus
Überzeugung und manche haben so etwas wie einen Ruf gespürt, der sie zu der Aufgabe
motiviert hat. Gott ruft uns in der Stille, aber auch in der Begegnung mit Menschen und
Vorbildern. Und wozu bist zu berufen?
Alex Mrvik-Emmenegger, Pfarreiseelsorger und Kampagnenleiter „» chance-kirchenberufe